Momente

Die Sonne brennt auf der Haut, aber der leichte Wind kühlt sie sofort ein bisschen. Die feinen Haare auf den Armen stellen sich kurz auf, wenn eine kleine Fliege den Nacken im Vorbeifliegen streift. Eine Amsel singt ununterbrochen ihr Liebeslied, eine andere beschwert sich über die Menschen dort im Hof, die sich in ihrem Revier niedergelassen haben, um Melonensalat zu essen.

Kaffeegeruch steigt durch die Nachmittagswärme und man hört die leisen Ritschgeräusche der Gartenschere vom Nachbargrundstück über dem leisen Rascheln der Hecken und Bäume. Soundtrack des Sommers.

Ich lasse meine Gedanken treiben. Denke darüber nach, warum rosa Beeren zu Honigmelone zu gut schmecken und ob die Eichelhäher dieses Jahr wiederkommen. Hänge kurz daran fest, dass Respekt für andere Menschen nicht durch deren Glauben oder Nichtglauben beeinflusst werden sollte. Das ich das ebenso schlimm finde, wie die Diskriminierung von Menschen für das, was sie essen oder nicht essen.

Das Glas mit kaltem Apfelwein beschlägt von außen und ich freue mich über ein bisschen Schatten auf meinem Gesicht.

Gleich verlassen wir diese Idylle und genießen den Anblick von Rapsfeldern und Flussläufen, um dann später die mitgenommenen Salate und Brote zu genießen. Es ist so schön sein, dieses Leben.

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7 Gedanken zu “Momente

  1. Zustimmung zu den Respektgedanken. Ansonsten hier eher Gewitterwetter denn Sonnenbrand. Aber immer wieder erfreut, wenn dieser Teil der Blogrunde nicht ohne Bereicherung vorbeigeht. Insofern wünsche ich ein angenehmes Picknick. :-)

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