Pfefferminzprinz

Es ist schon erstaunlich, wie man sich in das Thema „Eis“ vertiefen kann – ohne zuzunehmen. Das geht ganz einfach, in dem man diese zauberhaften Eiskreationen nicht isst.

Da wir aber in Sachen Eis nicht zu den Anhängern der Einfachheit gehören und Eisverzicht nicht zu unseren Stärken gehört, vertiefe ich mich mit Freude in die Eiskreationen, die mir Dank Ben & Jerry einfallen.

Ben & Jerry ist vielen ein Begriff, die sich mit dem Thema Eis beschäftigen. Früher oder später stolpert man über dieses wunderbare Rezeptebuch und ist nicht nur von dem handgezeichneten 80er-Jahre-Layout angetan, sondern auch von den Rezepten.

Es ist lustig geschrieben und die Rezepte sind einfach und gehaltvoll. Wer Ben & Jerrys Eis mag, wird dieses Buch lieben. Denn es wird einem gezeigt, wie man wunderbar cremige, sahnige und grandiose Eiscreme macht.

Und wird inspiriert zu Eigenkreationen.

So wie mein Pfefferminzeis, dass mich wieder zurück bringt in meine Jugend, als „After Eight“-Eis die Eisdielen eroberte. Ich weiß gar nicht, ob man dieses Eis noch so nennen darf dank Markenschutz, oder ob es auch in den Eisdielen nur noch „Pfefferminz“ heißt. Aber das ist eigentlich auch schnurzepiepegal, weil es einfach gut schmeckt. Eins unser absoluten Eisfavoriten.

Man nehme 2 Cup (diese traumhafte amerikanische Maßeinheit…) Creme Double oder Sahne. 1 Cup Milch und 3/4 Cup Zucker. Wir haben mit halb Traubenzucker, halb Weißzucker gearbeitet.

2 große Eier schaumig rühren. Am besten in der Küchenmaschine. Dann den Zucker zufügen und nochmal ordentlich rühren, bis eine richtig fein fluffige Masse entstanden ist. Langsam unter Rühren Milch und Creme Double zufügen. Und die „Grundmasse“ ist fertig.

Basierend auf dieser Grundmasse sind jetzt bei uns verschiedene Sorten Eis entstanden. Heute gibt es das Pfefferminzeis, bald folgen die anderen ;)

In die Grundmasse kommt jetzt ein ordentlicher Schuss Pfefferminzsirup. Zum Beispiel Barsirup. Nach Geschmack. Als ich die Masse dann probierte, fand ich sie noch nicht minzig genug und besann mich auf die Minzöle, die wir haben. Es gibt ja durchaus Minzöle, die für den Verzehr geeignet, naturrein sind. Japanisches Heilpflanzenöl zum Beispiel kann tröpfchenweise verzehrt werden und hilft bei Blähungen. Aber das nur mal am Rand.

Von dem hab ich noch 5 Tropfen zur Grundmasse dazu gegeben – und den gewünschten Minzeffekt erreicht.

Alles zusammen dann in die Eismaschine.

In der Zwischenzeit ganz dunkle Schokolade zersplittern und ins Eisfach geben zum Erhärten. Kurz vor dem Eismaschinenende dann die Schokosplitter dazu, damit sie noch untergerührt werden.

Fertig. Genial. Lecker.

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6 Gedanken zu “Pfefferminzprinz

  1. Ja, auch ich liebe Pfefferminzeis. Ich habe es vor Jahren in England kennengelernt. Zu Deiner Kreation noch einen Tropfen grüne Lebensmittelfarbe und es ist perfekt… :-)

    Liebe Grüße, Sus

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