Der Kürbissamstag (Kürbissuppe, Kürbisflammkuchen)

Der Samstag stand hier im Zeichen der Gartenarbeit. Es gab einiges zu tun, zum Beispiel wurde die Korkenzieherweide um gute drei Meter beschnitten, die Äpfel vom Baum geholt (und verarbeitet, dazu aber später mehr) und der Teil des Gartens umgegraben, der später mal zum Nutzgarten werden soll. Also nächstes Jahr.

Und es ging nicht nur uns so: überall wurde gewerkelt und gewuselt, gehäckselt und geflochten. Ja, geflochten: die Weidenstöcke sollten ja nicht umsonst abgehobelt werden, sondern einen würdigen Platz bekommen: in unserem Windschutz für den Kräutergarten. Der wurde dann in mühevoller Flechtarbeit von mir und der Nachbarin hergestellt und ist zwar nicht schön, aber selten :D Und natürlich.

Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, Gartenarbeit.

Die anderen Nachbarn kamen dann mit drei Riesenkürbissen aus dem Garten an und es kam die Idee auf, man könne die ja auch gleich vearbeiten. Und so gab es eine Kürbiscurrysuppe, gekocht im Garten im großen Miraculixtopf.

Die Mengen kann ich nicht mehr nachvollziehen. Die Suppe köchelte auch ein ganzes Weilchen. Aber generell waren Kürbisse und Karotten, Ingwer, Kartoffeln und Sellerie, Knoblauch und Zwiebeln drin. Dazu Chilies, Curry, Kokosmilch, viel Wasser (zum Verkochen) und diverse Gewürze.

Heraus kam dann ein echt leckeres Süppchen, dass von der Hausgemeinschaft im Garten vertilgt wurde.

Da aber noch Hokkaido übrig war, gab es dazu einen Kürbisflammkuchen.

Hierzu wurde zuerst ein Hefeteig fertig gemacht (200 ml lauwarmes Wasser, 1 Würfel HEfe, 400 g Mehl, 3 EL Rapsöl – kneten, gehen lassen, kneten).

Dann ein Becher Schmand mit 4 Eigelben verrührt, gesalzen und gepfeffert.

Hokkaido in Würfel schneiden, kurz in Wasser kochen. Speckwürfel in einer Pfanne knusprig braten. Rausnehmen und die Hokkaidowürfel in der Pfanne anbraten, Speck dazu.

Den Teig dünn ausrollen auf zwei Backblechen (mit Backpapier auslegen). Schmand-Ei-Mische draufstreichen, Kürbis und Speck darauf verteilen.

Eine Mozzarellakugel pro Blech klein zuppeln und drüber geben. Salbeiblätter klein hacken und darauf verstreuen.

Circa 10 Minuten im Ofen bei 200 Grad knusprig backen.

Riiiichtig lecker. Wer es etwas salziger mag, der sollte das Spirulinasalz dazu probieren. Ein lecker nussiger Geschmack.

Aus diesem Gartensamstag wurde ein gemütlicher und leckerer Kürbissamstag mit Nachbarn. Schade eigentlich, dass der Herbst nicht so lange dauert und die Tage im Garten gezählt sind.

Advertisements

2 Gedanken zu “Der Kürbissamstag (Kürbissuppe, Kürbisflammkuchen)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s