Pferd

Das einzige, was mich wirklich beim Pferdefleischskandal wundert: Dass die Verbraucher, die für immer weniger Geld Lebensmittel kaufen wollen, über den Inhalt überrascht sind.

Wer für 3 Euro eine Tiefkühllasagne kauft, kann sich ausrechnen, was da für die Waren ausgegeben wurde. Der EK lag dann wahrscheinlich bei 1 Euro. Da drin enthalten? Alle Lebensmittel, Verpackung, Transport, Werbung, Herstellung und diverse Zwischenhändler mit ihren Gewinnmargen.

Wacht endlich auf, Verbraucher. Und kauft anständige Sachen. Oder verzichtet. Aber hört auf zu blöken, wenn Ihr für Schrottpreise auch Schrott bekommt.

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13 Gedanken zu “Pferd

  1. 99 Punkte! Genau meine Meinung. Aber ich glaube, wir können das meinen, so viel wir wollen; es wird sich wahrscheinlich nicht viel ändern. Zumindest ist das immer wieder mein Eindruck, wenn ich in die Einkaufswagen anderer Supermarktbesucher schaue. LG Elke

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  2. Wow, toll zusammengefasst.

    Tja, es ist eine Frage von Angebot und Nachfrage, von Preissteigerungen und dem Weg weg vom reinen Sonntagsbraten.

    Und solange keine drastischen Strafen für Tierquäler und Nahrungspanscher drohen, wird es wohl immer so weiter gehen. :-(

    Ich hoffe auch, dass ein großes Umdenken einsetzt, aber die Hoffnung, die Hoffnung….

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  3. Gott sei dank, ich denke nicht alleine so :)
    Aber bisschen Mitleid habe ich schon… mit den Pferden. Landen auf den Tellern derer die es nicht zu würdigen wissen :D
    By the way… Lasagne war so mit das erste Gericht welches ich selbst kochen konnte und zwar ohne Tüte.

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  4. Ich denke, dass Martin das nicht so meinte.

    Pferdefleisch gehört tatsächlich als Grundlage in vielen Gerichten dazu. Der Rheinische Sauerbraten ist ein Beispiel dafür. Aber auch in Österreich und der Schweiz ist das gar nicht so selten.

    Dass Haltung, Transport und Schlachtung hier genauso im Argen liegen, wie bei allen (!) anderen Fleischsorten, sollte klar sein – und ist ein Grund sich mit dem Thema und seinen Essgewohnheiten auseinander zu setzen. Aber das hatten wir ja oben bereits.

    Ich sehe jegliche Verwendung von jeder Art Fleisch in Billigessen als Skandal an aufgrund der Tierquälerei.

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  5. Auch Pferdefleisch gibt es übrigens vom lokalen Metzger des Vertrauens. Auch wenn es vielleicht nicht jeder so praktisch hat, dass der in 10 km Entfernung ist.

    Aber es hat den Vorteil, dass man weiß woher die Tiere stammen. Denn wenn Pferd in D gekauft und geschlachtet wird, ist zumindest sicher gestellt, dass das Pferd die letzten 12 Monate keine Medikamente gesehen hat und – sofern das beim schlachten geht – anständig behandelt wurde.

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