Ein Stöckchen, ein Stöckchen

Wie lang ist es her, dass ich ein Stöckchen/Award bekommen habe? Ewigkeiten. Ich nehme an, es liegt daran, dass ich kaum noch blogge… Nun hält das die liebe Little B nicht davon ab, mich dezent darauf hinzuweisen. Ich bedanke mich herzlich!

Ich zitiere mal der Einfachheit halber:

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Bei dem Award geht es darum, sich ein wenig mehr kennen zu lernen, einfach mal zu sagen: “Mir gefällt, was du da machst!” und Blogs mit weniger als 200 Lesern bekannter zu machen. Die weiteren Regeln sind:

• es werden 11 Fragen gestellt, die man beantworten soll
• man verlinkt den Blogger, von dem man nominiert wurde
• man nominiert selbst wiederum 11 Blogger
• und stellt diesen dann wiederum 11 eigene Fragen.

Hier also ihre Fragen:

Seit wann bloggst Du?
2006? 2007? Ich weiß es nicht genau.

Warum heißt Dein blog so, wie er heißt?
Mein erster hieß „Wortteufel“ und erzählte fiktive Geschichten, die ich schrieb nach Beobachtung der Menschen. Ich zog die Begebenheiten des täglichen Lebens durch den Kakao, in dem ich sie mit böser Zunge ausmalte, übertrieben beschrieb oder einfach nur meine Beobachtungen der Idiotie vieler Zeitgenossen niederschrieb. Parallel dazu schrieb der Mann den Wortteufelmann-Blog mit Kochrezepten. Als ich meinen Wortteufel-Blog schloss, entschieden wir uns, uns auf das Kochen und darüber schreiben zu konzentrieren. Geboren war der Küchenteufel-Blog. Eine Symbiose aus dem Gewesenen abzüglich der spitzen Zunge. Die verbrennt sich jetzt beim Probieren.

Hast Du ein Lieblingsthema?
Mein eigentliches Lieblingsthema sind die Menschen und die alltäglichen Begegnungen. Die sind so verrückt, sowas kann man sich nicht ausdenken. Wenn man mit offenen Augen und Ohren durchs Leben geht, trifft man auf Personen, die viel zu erzählen haben. Erlebt Momente, die Spuren hinterlassen. Kann den Kopf schütteln, über so viel Merkwürdigkeiten. Da das aber nicht zum Küchenblog passt, schreibe ich selten darüber.

Wolltest Du schon mal mit den bloggen aufhören?
Ja, definitiv. Es gab eine Zeit, in der uns Menschen einen Strick aus meinen Geschichten drehen wollten, die ich schrieb, um mir damit zu schaden. Sie haben damit einigen Menschen viel Kummer bereitet. In dieser Zeit stand ich vor der Entscheidung, zu schreiben und Geschichten zu erzählen – oder meine Lieben zu schützen. Ich entschied mich zu Zweitem und schloss meinen ersten Blog. Er existiert immer noch, aber eben privat. Die Kommentare dieser Menschen habe ich immer noch gespeichert, inklusive der IP-Adresse, dem Datum, den entsprechenden Hintergrundinfos, die wir damals gesammelt und zusammen getragen haben. Wer weiß, wofür ich sie noch mal brauchen kann.

Würdest Du gerne mehr bloggen?
Hätte ich die Zeit, ich würde es tun. Hätte ich die Muße, ich würde es tun. Hätte ich, hätte ich, hätte ich… Doch hier sind 10/12-Stunden-Tage oft die Regel und die Freizeit ist knapp bemessen. In dieser Zeit gibt es vieles, was uns wichtiger ist: Freunde treffen, Reden, Kochen, der Garten, die Katzen, etc. Da muss man Abstriche machen. Oft greife ich zur Tastatur und möchte etwas schreiben, doch dann kommt was dazwischen und kurz danach ist die Luft raus. Diesen Post hier habe ich seit einigen Tagen im Dashboard liegen und will ihn beenden. Doch dann kommt wieder was dazwischen.

Weiß Dein Leben 1.0, dass Du bloggst?
Viele, ja. Ich weiß gar nicht, wer alles. Aber es sind mehr, als ich dachte. Der Mann wurde mal bei der Arbeit angesprochen, weil wir ein Rezept bloggten, dessen Ergebnis er am nächsten Tag mit zur Arbeit brachte. Meine nette Familie kennt meine Bloggerei von Anfang an und vielen Freunden und Kollegen gebe ich die Adresse wegen der Rezepte. (An dieser Stelle ein Gruß an die lieben Kollegen, die mich aus der Medienproduktion lesen!).

Was würdest Du gerne besser können oder überhaupt mal lernen?
Ich würde gerne mein Englisch auffrischen. Ich verstehe zwar gut, habe aber die klassische Sprachbarriere. Es ist so lange her und ich bin wirklich eingerostet. Und ich grüble bei jedem Satz, ob die Grammatik stimmt, statt einfach loszuquatschen. Und Yoga. Möchte ich dringend lernen.

Hast Du ein Smartphone?
Eins?

Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wo würdest Du gerne mal vier Wochen Urlaub verbringen?
Island. Rundreise.
Seychellen. Strandurlaub.
Neuseeland. Rundreise.
Sizilien. Städte- und Strandurlaub.
Ach, wenn Geld keine Rolle spielte, mir kämen viele Ideen.

Stadt oder Land? (Wunsch und Wirklichkeit)
Vor einigen Jahren hätte ich noch laut „Stadt“ gerufen. Direkt aus Münsters Kneipenviertel „Hafen“ kommend, zog ich in eine der spießigsten und langweiligsten Dorfstädtchen, die ich jemals gesehen habe. Jetzt, 11 Jahre später und ebenso viele Jahre älter, genieße ich die Ruhe eines anderen kleinen Dorfstädtchens (es schimpft sich Kreisstadt…) und mag es, dass man fernab vom Trubel der Bankenstadt ist. Wenn wir den ÖPNV nehmen, sind wir in 25 Minuten dort mittendrin und können durch die Läden ziehen. Interessanterweise hat das immer mehr nachgelassen und wir treffen und bei Freunden zuhause oder hier und kochen, reden, etc. In einem Club war ich seit Jahren nicht mehr und vermisse das auch nicht. Vielleicht habe ich vor dem Umzug  so viel gefeiert, dass es für drei Leben reicht :D Ich glaube, ich habe meine Wohlfühlinsel gefunden: kleines Städtchen mit Nähe zu großer Stadt. Also Land mit Stadtanschluss.

Shoppst du lieber on- oder offline?
Online. Ich habe keine Zeit für Gedränge und Schwitzen in der Umkleidekabine. Ich hasse die Gerüche, die Menschenmengen, das Getrappel, die Hitze in Läden. Ich mag keine Läden. Ich bestelle lieber und probiere zuhause. 

Das waren also LittleBs Fragen an mich und andere. Jetzt bin ich wohl dran. Also hier meine 11 Fragen:

  1. Welchen Trend (egal aus welchem Bereich! Mode, Essen, Frisuren, Autos, Smartphones, Musik, Kinder, Möbel, etc.) findest Du furchtbar und welchen machst Du gerne mit oder würdest gerne mitmachen?
  2. Hast Du ein oder mehrere Haustiere? Wenn ja, erzähl doch mal!
  3. Das beste Essen, das Du jemals gegessen hast oder das Dir in Erinnerung geblieben ist – was war es und wo?
  4. Bist Du ein To-Do-Listen-Schreiber und erledigst diese dann auch?
  5. Es ist Sonntag. Für Dich ein toller Tag oder der langweiligste der Woche? Hast Du Vorschläge, was man mal machen könnte, wenn man in Deiner Nähe wohnt?
  6. Gehst Du zur Pediküre?
  7. Wenn Du in einem fernen Land zum Essen eingeladen wärst und es gäbe sowas wie Schlange, Heuschrecke oder Hühnerfuß – würdest Du probieren oder ablehnen?
  8. Hast Du deinen Traumpartner schon gefunden? Wenn ja, wo und seit wann? Wenn nein, suchst Du danach oder lässt Du dich finden?
  9. Das Buch in Deinem Leben, das Dich am meisten beeindruckt/geprägt/interessiert hat?
  10. Welchen Job würdest Du gern machen?
  11. Valentinstag-Verweigerer oder -Liebender?

So, meine 11 sind fertig. Und da ich nicht mit Stöckern auf andere werfe, lege ich ihn hier hin und verlinke mal diejenigen, bei denen ich mich freuen würde, wenn sie ihn aufheben und mitmachen:

1. Tine
2. Frau Landgeflüster
3. Soulsilence
4. Gabs
5. workingmum
6. Lordfoltermord
7. Kochplattenteller
8. Frau Ansku
9. Blogpuppe
10. Frau … äh … Mutti
11. … alle, die mitmachen möchten :D

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7 Gedanken zu “Ein Stöckchen, ein Stöckchen

  1. Hihi, also dann man tau:

    1. Büchertrends nerven mich extrem. Ich habe Harry Potter nicht gelesen, mit dem Herrn der Ringe kann ich nix anfangen und diesw Biss-Serie ging auch an mir vorbei. Mag auch daran liegen, dass ich dieses Phantasie-Gedöns nicht mag. Ich finde, dass Leggings ein Verbrechen am menschlichen Auge sind. Ich merke gerade, dass ich da noch so einiges auflisten könnte, also kurz und gut: Ich hab’s nicht mit Trends :)
    2. Wir haben einen Hund. Labradormischling mit nem Terrier. Völlig bescheuertes Tier :) Sieht aus wie nen Labrador, verhält sich aber nicht so: Fressen – ihr doch egal. In Ruhe spazieren gehen – Frischluft wirkt wie Speed. Ich vermute, dass sie irgendwann im hohen Alter beim Balljagen einfach tot umfällt.
    3. Ich habe erst gestern am Zürich See ein total leckeres Vitello Tonnato gegessen. Aber bei mir ist es mehr die Gesamtsituation, die stimmen muss.
    4. Ja und ja.
    5. Toller Tag. Ausschlafen, Maus gucken, was unternehmen. Schwimmen, am Main, Fahrradtour, im Sommer Stoffel…
    6. Hab ich einmal gemacht, weil ich einen Kunden in dem Bereich hatte. Ich würde aber gerne mal wieder gehen.
    7. Schlange ja, Heuschrecke auch. Hühnerfüße nein. Ich weigere mich aber auch schon in Frankreich Froschschenkel zu essen.
    8. Ich sage nichts ohne meinen Anwalt :)
    9. Am meisten geprägt sicherlich „Organische Chemie“ von Harold Hart. Ohne dieses Buch hätte ich nicht Biochemie studiert. Ansonsten gehen mich Bücher wie „Wüstenblume“, „Der Schleier der Angst“ und so sehr an.
    10. Ich hätte gerne eine Crêperie im bretonischen Stil. Oder Betreiberin eines Chambre d’hôtes.
    11. Valen-was?

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  2. Seit Tagen grüble ich über Dein Stöckchen. Ich bin ja so gar nicht der „Stöckchen mit mach“ Typ. Nicht, dass ich keine Fragen beantworten möchte, aber mir selbst 11 Fragen auszudenken und 11 andere Blogger zu finden, das überfordert mich gerade total ;-) Deshalb mache es jetzt einfach wie Little B. und antworte hier, okay?

    1. ich mag allgemein nichts tun, nur weil es alle tun. Wenn ich einen Nutzen für mich sehe, mache ich mit, aber nicht, um nur dazuzugehören. Wahrscheinlich bin ich z.B. die Einzige in meinem Umfeld, die nicht „WhatsApp“ nutzt. Ich bin halt noch immer kein Handy-Mensch. Liegt wohl an dem Funkloch, dass hier bis vor kurzem noch herrschte. Auch folge ich nicht jedem Klamottentrend, nur weil es mordern ist. Ich trage lieber das, was mir gefällt (möglichst zeitlose Stücke) und ich werde z.B. auch nie, nie, nie Leggins tragen. Welchen Trend ich gut finde, ist twittern. Aber da fehlt mir noch die Muse dazu. Da müsste ich mich wohl auch vorher erst einmal mehr mit meinem Handy beschäftigen.
    2. Nein. Aber wir bekommen oft Besuch von den Nachbarskatzen.
    3. Schwierig, da fallen mir einige schöne Essen ein. Z.B. unsere ersten gemeinsamen Strandpicknicks vor 19 Jahren in Frankreich. Ich habe viele Erinnerungen an großartige Essen zu besonderen Anlässen oder in unseren Urlauben.
    4. Ich liebe Listenschreiben und manchmal erledige ich sie auch.
    5. Ein toller Tag. Ein bisschen ausschlafen, ausgiebig frühstücken, dann ein Ausflug an die Elbe, ans Meer oder mit der Harley durch das Wendland. Im Sommer Hoffeste und die Kulturelle Landpartie. Oder einfach zuhause rumgammeln.
    6. Sie kommt zu mir.
    7. Wenn es nett aussieht, würde ich es probieren. Wenn es nach dem aussieht, was es ist, dann wohl nicht.
    8, Am 1. Dezember vor 20 Jahren habe ich meine Traumpartner zufällig an der Tiefkühltruhe eines Supermarktes getroffen. Zwei Wochen später bin ich bei ihm eingezogen und anderthalb Jahre später waren wir verheiratet.
    9. Schwierige Frage, zu der mir spontan nichts einfällt.
    10. früher Fotografin oder Architektin, jetzt gefällt mir mein Teilzeittuckenbürojob, der mir genug Zeit lässt, für das, was ich außerhalb des Jobs tun möchte.
    11. Wir feiern nicht. Wenn andere es tun, stört es mich nicht.

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