Vom Retten

Und während die Politiker darüber nachdenken, wie sie wichtige historische und kulturelle Denkmäler und Bauwerke vor den Terroristen schützen, sterben die Menschen in den Regionen und hoffen unerfüllt auf Rettung.

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Von Einladungen und Geschenken

Wir sind eingeladen. Auf einem runden Geburtstag. Nein, eigentlich sind es zwei runde Geburtstage, denn das Paar, das lädt, feiert gemeinsam.

Man kann von Paargeburtstagen ja halten, was man will. Ich sehe diese Art der Feierei eher skeptisch. Was aber mit meiner Grundhaltung in Sachen Geburtstag zusammenhängt: Ich will an meinem Geburtstag im Mittelpunkt stehen. Mein Geburtstag, meine Feier.

Doch das sei jedem selber überlassen.

Das andere, das mir sauer aufgestoßen ist, war die Einladung. Genauer: Der Wunsch des Geschenks. Überhaupt auf einer Einladungskarte einen Wunsch zu äußern, finde ich schon befremdlich. Ich möchte meinen Gästen nicht vorschreiben, was sie mir schenken sollen.

Ich kann eine Person fragen, die der anderen Person nahe steht, wenn ich selber keine Idee habe. Oder wissen möchte, ob er oder sie das Buch, die CD oder den Reiseführer schon haben. Ob sie blau oder grün mögen oder lieber Rot- oder Weißwein.

Auf dieser Einladung stand einer dieser schlechten Reime, die man häufig auf Einladungen zu Hochzeiten findet. Etwas in der Art wie „Unser Haushalt ist komplett, wir fänden es nett, wenn wir Geld kriegen – zum Wegfliegen.“

Zack – und schon bin ich raus aus der Nummer. Ich werde zu einem Geburtstag eingeladen und soll bitte Geld schenken. Ich schenke kein Geld. Außer zu Hochzeiten. Aber ich schenke Freunden kein Geld. Dann ist es keine Einladung, dann ist es gekauft. Ich schenke Dinge, über die ich mir Gedanken mache, die ich von Herzen schenke. Ich überlege, was demjenigen gefallen könnte, ich gehe auf die Suche und ich verpacke mit Liebe.

Ich stecke keinen Schein in einen Umschlag. Das machen Patenonkel im reifen Alter oder Omas, die ihrem Sohn noch eine Tafel Schokolade dazu schenken, weil sie nicht wissen, was die Jugend jetzt so gut findet.

Aber nicht im Freundeskreis.

Entschuldigung: Ex-Freundeskreis. Denn ich glaube nicht, dass wir da noch viel gemeinsam haben…

Fresh und sauber

Dieser Moment, wenn man das weiße Blatt anschaut, den Stift in der Hand und weiß, dass es jetzt gilt. Und dann passiert nichts.

Willkommen auf meinem Blog, der – anders als alle bisher – kein Thema hat, sondern wohl ziemlich pur „ich“ sein wird. Kein reiner Kochblog, kein reiner Satireblog. Einfach vielleicht alles oder anders. Mal sehen.

So sitze ich hier vor dem weißen Blatt.