Was mit Fragen

Es gab mal die Zeit der Stöckchen. Man bekam eine Aufgabe von einem Blogger und musste diese lösen. Meist waren es Fragen. Heute habe ich eine andere Variante bekommen: Liebster-Award. Irgendwie pendle ich zwischen Juchhe und Oje. Wollte ich doch hier ein bisschen ernsthafter Bloggen, vielleicht sogar irgendwann in den Olymp der ernstzunehmenden Blogs aufsteigen. Haha.

Meine liebe und langjährige Blogfreundin Little B. war so überaus lieb, mir diese Anerkennung zukommen zu lassen. Zum zweiten Mal.

Hier die hard facts:

Bei dem Award geht es darum, sich ein wenig mehr kennen zu lernen, einfach mal zu sagen: “Mir gefällt, was du da machst!” und Blogs mit weniger als 200 Lesern bekannter zu machen. Die weiteren Regeln sind:

  • es werden 11 Fragen gestellt, die man beantworten soll
  • man verlinkt den Blogger, von dem man nominiert wurde
  • man nominiert selbst wiederum 11 Blogger
  • und stellt diesen dann wiederum 11 eigene Fragen

Here we go.

Wie sehr trennst Du Web und Wirklichkeit?
Ich verstehe das Wort „Trennung“ dabei nicht. Ernsthaft: Kann jemand, der 10 Stunden pro Tag online ist, das Web von der „Wirklichkeit“ trennen? Ich habe eher oft den Eindruck, dass das Web meine wirkliche Wirklichkeit ist und das Leben eben der andere Teil davon, der aber nur stattfindet, wenn ich nicht online bin. Oder so. Zu viele Schnittpunkte gibt es – und zu viele Menschen „im echten Leben“, die ich mit dem Web verbinde oder mit denen ich durch das Web überhaupt erst im Leben verbunden wurde.

Arbeitest Du angestellt oder selbstständig/freiberuflich?
Selbstständig. Aber gegen einen Teilzeitjob hätte ich nichts einzuwenden. Am liebsten in einem Bereich, der mit meinem nur peripher zu tun hat.

Möchtest Du mit Deinem Blog Geld verdienen? Oder tust Du es schon?
Nein. Ich schreibe nicht beruflich. Das überlasse ich denen, die das können. Ich schreibe nur so und ergießen meinen Verbalmüll freiverfügbar für alle ohne weitere Kosten.

Warum hast Du (k)eine eigene Domain?
Warum denn? Mehr Kosten, mehr Verantwortung, ständige Updates. Ich habe eine Firmenwebsite, die mich schon in den Wahnsinn treibt. Privat darf es da gern etwas mehr Komfort und Langeweile sein. Außerdem: wenn der Spaß vorbei ist, wird gelöscht. Ganz ohne Vertragsbindung. Ganz ohne Kosten. Frei wie ein Fogel, wie der Legastheniker sagt.

Kannst Du Dir vorstellen auch noch in 10 Jahren zu bloggen?
Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, ja. Vielleicht gibt es dann aber ganz andere Portale, die uns ungeahnte Wege bieten, uns mitzuteilen.

Welche Apps sind auf dem Startscreen von Deinem Smartphone zu finden?
Kalender, Kontakte, Messenger aller Art, Bildbearbeitungstools, Wetter-Apps, Social-Media-Anwendungen, Lauf- und Wander-Apps, Musik… Ey, ernsthaft?

In welchen Social-Media-Kanälen bist Du noch zu finden? Und unter welchem Namen?
Ich bin bei Facebook unter meinem Klarnamen. Bei Instagram unter „Azurgrau“. Eine kleine Variante des Petrolgrau, das für meine Firmenfarben steht. Twitter hab ich abgeschafft.

Wie wichtig ist Dir Deine Statistik (Leser- und Besucherzahlen, Suchbegriffe etc.)?
Seit diesem Blog absolut unwichtig. Beim alten Blog habe ich täglich geschaut. Da hat es sich aber auch gelohnt.

Was würdest Du mit Deiner Zeit machen, wenn Du nicht bloggen würdest?
Wandern gehen.

Wie steht Deine Partnerin/ Dein Partner zu Deinen Social-Media-Aktivitäten (Blog, fb, ig, Twitter, etc.)?
Ach, Mist, da war doch noch jemand…
Ok, Späßle. Da er selber gebloggt hat (mit mir zusammen), wir uns über Facebook am Tage austauschen können, wenn wir uns nicht sehen, gehe ich mal davon aus, dass er es toleriert.

Was hast Du durch Bloggen (über Dich) gelernt?
Mit Kritik besser umzugehen und nicht alles so zu verstehen, wie es da steht. Zu oft habe ich erlebt, dass das geschriebene Wort, besonders wenn es nicht auf die Waagschale gelegt wurde, schnell missverstanden werden kann und sich ungeahnte Kluften ergeben. Wenn man sich nicht sehr gut kennt, nicht weiß, wie das Gegenüber spricht, wie sein Humor ist und welche Formulierungen er benutzt, dann kann man schnell etwas in den falschen Hals bekommen. Ich habe gelernt, dass man hier erstmal nachfragen sollte, bevor man sich einen Kopp macht.

In Ermangelung von Blog-Kontakten, lasse ich das mal so stehen und nominiere nicht selbst. Für die, die möchten, lasse ich aber mal 11 Fragen da:

  1. Bist Du mehr der Optimist oder der Realist? Und warum?
  2. Was sagst Du, wenn Rückfragen aus Deinem Umfeld kommen, warum Du bloggst?
  3. Gehst Du auf die re:publica?
  4. Jazz oder Pop? Klassik oder Folk? Wo liegen Deine Musikvorlieben?
  5. Wenn Du in einer anderen Stadt bist, triffst Du dich mit Bloggern?
  6. Seit wann bloggst Du und hast Du noch Kontakt zu den Bloggern Deiner Anfangszeit?
  7. Hand aufs Herz: Dein wievielter Blog ist das?
  8. Würdest Du mir einen Schal stricken?
  9. Auto oder Öffis?
  10. Vorsorgeuntersuchungen sind ein wichtiges Thema. Wann warst Du das letzte Mal?
  11. Hast Du ein Lieblingsrezept? Wenn ja, welches?
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2 Gedanken zu “Was mit Fragen

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