Schwindel.

Ich erwähnte ja mal meinen Schwindel. Den Schwindel, der mich seit letztem Jahr begleitet und der mal mehr, mal weniger ausgeprägt ist. Es gibt tatsächlich Phasen, die sind völlig schwindelfrei. Und dann wieder kommen Schwindelanfälle, die mich für einen oder zwei Tage völlig irritieren und aus der Bahn werfen.

Ich weiß gar nicht, wie ich das Gefühl beschreiben soll, das mit seitdem begleitet. Es ist nicht wirklich eine Unsicherheit, denn ich fühle mich nicht unsicher. Es ist auch keine Angst davor, denn ich empfinde den Schwindel – seitdem ich weiß, dass er vom Innenohr kommt und von Stress verstärkt wird – nicht mehr als beängstigend. Er nervt mich eher. Er stört mich in meiner Konzentration und versaut mir damit einiges. Nicht mehr so stark, wie vor einigen Monaten, doch immer noch so sehr, dass ich mir vor einer langen Autofahrt Gedanken mache.

Der Schwindel schafft es bisher jedoch nicht, mich von irgendwas abzuhalten, was sicher auch daran liegt, dass ich bisher noch nicht gestürzt bin oder mich taumelnd gegen Hauswände lehnen musste.

Nun kamen im laufe der Zeit jedoch Komponenten hinzu, die mich wirklich stören: Übelkeit, Taubheitsgefühl am Ohr, Ohrgeräusche, Ohrdruck.

Und damit rutsche ich in den Bereich von vestibulärer Migräne, Morbus Meniere und anderen Diagnosen, die mir bisher erspart blieben aufgrund der fehlenden Symptome.

Das ist nun etwas, was mich wirklich verunsichert, denn es zieht Behandlungen nach sich, die wiederum Nebenwirkungen und Einschränkungen nach sich ziehen. Und ich fange aufgrund der veränderten Situation an, mich zu fragen, wie weit mich dieser Schwindel einschränken wird – in Zukunft. Oder ob die Therapien mich einschränken. Mehr als der Schwindel.

Plötzlich ist da diese Sorge, die ich nach der ersten Diagnose schon längst verdrängt hatte. Die Sorge, wie es werden wird. Und damit kommt die Unsicherheit. Die Angst.

Verrückterweise kommt also jetzt das, was der Schwindel schon vorher hätte auslösen sollen, durch die mögliche Therapie. Paradox?

Ich denke über Urlaub nach, darüber, was das Fliegen mit meinem Ohr macht. Ich denke darüber nach, ob mir Tauchen im Meer gut tut, bzw. meinem Gleichgewichtsorgan. Ich denke darüber nach, was passiert, wenn ich auf 1600 Metern wandern gehe und dann auf 600 Meter mit der Gondel runterfahre. Plötzlich sind die möglichen Einschränkungen im Leben allgegenwärtig.

Schwindel ist nur ein Symptom. Vielleicht ist der Schwindel gerade so gegenwärtig, weil ich selbst in meinem Leben hin- und herschenke und nicht sicher weiß, was jetzt passieren soll und in welche Richtung ich gehen werde.

Vielleicht ist er auch einfach nur eine Bitch.

 

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Verlinkt.

Ich möchte heute einen Artikel teilen, den ich sehr gut finde und der mein Gefühl gut ausdrückt, dass viele Menschen mit der Masse an Informationen nicht mehr rational umgehen können.

Hier lang.

Windelblogbashing

Und wieder wird eine Sau durch Bloggerhausen getrieben. Die der erfolgreichen Windelblogger vs. unbekannte Windelblogger. Über den schwierigen Start eines neuen Blogs, den keiner lesen will, aber jeder lesen soll.

Und ich frage mich zwei Dinge:

  1. Lohnt es sich, auf den Zug aufzuspringen? Einfach um der alten Zeiten Willen…?
  2. Seid Ihr aus der Phase immer noch nicht raus?

Ernsthaft.

Da beschwert sich eine Bloggerin (mit Kind, Kegel und Ernährungstipps) darüber, dass sie von den „erfolgreichen“ Bloggern gar nicht beachtet wird und warum es so viele Blogger gibt, die so furchtbar erfolgreicher sind als sie, obwohl sie nur Gewinnspiele veröffentlichen und Klicks durch SEO generieren – obwohl sie doch viel besser schreibt.

Mimimi.

Eine andere Bloggerin, sie schreibt selbst, dass sie nicht weiß, ob sie eine von den benannten „Großen“ sei, schreibt zurück. Kurzfassung? „Heul leiser, Muddi, und beweg Deinen Arsch, um erfolgreicher zu werden. Wie das geht? Keine Ahnung.“

(Beides jetzt mal in Kurzform.)

Ich glaube, das reicht mir jetzt auch schon in Sachen Sau. Früher waren die Mütter irgendwie spannender. Da ging es noch um echte Themen, wie Impfen, Stillen und Bauklötze aus Plastik.

Mist, worüber wollte ich schreiben…?

Gesund?

Wenn man sich beim Öffnen des Mixers nach der Zubereitung eines Green-Smoothies den Glashenkel der Karaffe so hart gegen den Brustkorb haut, dass es blau wird, ist das dann noch gesund…?

Telekom II

Die Fortsetzung.

Nachdem ich Telekom hilft angeschrieben habe, wurde ich in einen völlig unsinnigen Dialog mit einem unbeteiligten Dritten verwickelt, der unbedingt seinen Senf dazu geben wollte und mir Antworten auf Fragen lieferte, die ich überhaupt nicht gestellt hatte.

Danach durfte ich mich von ihm noch als schnippisch bezeichnen lassen, bevor er dann endlich aufgab und sich wahrscheinlich um andere Weltprobleme kümmerte.

Dafür kam dann um 13.30 Uhr der Anruf von bis 12 Uhr. Der Servicemitarbeiter sagte mir, dass ja eh alles wieder laufen würde, nachdem sie gestern Abend zwei Stunden Fehlfunktion sehen könnten.

Ich verneinte. Ich habe hier immer noch eingefrorene und verpixelte Bilder beim Umschalten.

Ok, sagte er. Er prüft mal.

Ah, sagte er. Es gibt eine fehlerhafte Konfiguration von Seiten der Telekom. Das wäre kein Problem (nö, klar, für ihn nicht – ich habe aber die Folgen einer fehlerhafte Dienstleistung hier) und er würde sich sofort darum kümmern. Das würde ca. 15 bis 30 Minuten dauern. Dann würde er sich bei mir melden, weil wir dann noch „zusammen“ ein paar Sachen machen müssten. Neustart des Routers und des Receivers.

Ok, sagte ich.

Jetzt ist es 15 Uhr und damit eineinhalb Stunden später. Scheint wohl doch ein größeres Problem mit der Konfiguration zu sein…

 

EDIT: 5 Minuten später rief er an. Dann musste ich alles neu starten. Jetzt läuft es. Ruckelfrei. Ich hoffe für immer…

Telekom

Eine neverending story.

Nachdem wir vor eineinhalb Jahren schon mal versuchten, unseren Anschluss auf VOIP umzustellen, das gewaltig in die Hose gegangen ist und wir über drei Monate in Warteschleifen rumhingen, um den Auftrag rückabzuwickeln, haben wir uns nun wieder dazu breitschlagen lassen, es nochmal zu versuchen.

Anfang des Jahres nun die Umstellung, die erstaunlich einfach und ohne Trara ablief.

Bis, ja, bis sich die Probleme häuften.

Seit vier Wochen haben wir diesen Anschluss und immer wieder funktioniert was nicht. Bei den ersten beiden Malen war es die Telefonie, die einfach plötzlich nicht mehr mitmachen wollte. Nach Hotline-Telefonaten und dem Ratschlag, man müsse dann den Router vom Netz nehmen für drei Minuten, haben wir dieses Problem wiederholt allein lösen können. Wenn man hier von Lösung sprechen kann, wenn man jede Woche seinen Router neu starten muss, um telefonieren zu können…

Gestern Abend dann gab es Probleme mit der Darstellung im TV (Verpixeltes Bild, eingefrorenes Bild beim laufenden Programm) und immer wieder Abbruch der Internetverbindung. Dann auch noch Ausfall der Telefonie.

Ein Anruf bei der Hotline via Smartphone mit den üblichen Fragen und Antworten (jaaaa, wir haben schon den Router neu gestartet. Sogar vier Mal an dem Abend…) und dem zweimaligen Durchreichen zum nächsthöheren Support-Level, sagte man uns, es sei was „mit der Leitung“ und man würde uns um 21 Uhr zurückrufen.

Das tat man natürlich nicht. Um 21.30 Uhr riefen wir nochmal an und man teilte uns mit, dass die Servicezeiten nur bis 20 Uhr gingen. Man würde uns am nächsten Vormittag bis 12 Uhr mittags zurückrufen, um das Problem zu lösen.

Heute Morgen dann kam eine SMS vom Service. Auf mein Vodafone-Vertragshandy. Mit einer Kurzwahl. Ob das Problem gelöst sein. 1 = ja, 2 = nein.

Leider ist es mir nicht möglich, von meinem Vodafone-Handy eine Antwort mit der 2 an eine Telekom-Kurzwahl zu senden.

Jetzt frage ich mich: rufen die trotzdem noch an oder muss ich jetzt wieder in die Hotline für zwei Stunden? Werde dann wieder von Support-Level zu Support-Level durchgereicht und muss jedes Mal wieder die Standard-Fragen beantworten?

Himmel, die wollen jeden Monat ein Scheißgeld für ihre Dienstleistungen und sind dann nicht in der Lage, diese einwandfrei zu erbringen. Mich kostet es Geld. Und Lebenszeit. Interessiert die einen Scheiß. Auf unsere Frage nach einer Gutschrift kam dann die Antwort: „Ich bin ja kein Jurist, aber sie haben unterschrieben, dass sie Störungen von 24 Stunden hinnehmen müssen.“

Aha. Wie oft denn? Und ist das gesamtmonatlich gerechnet? Kann ich also einen halben Monat lang ohne Internet sein, weil es 24 h funktioniert und 24 h nicht im Wechsel?

Ich warte jetzt mal bis 12 Uhr und habe parallel dazu Telekom hilft auf Facebook angeschrieben.

Lebenszeit, adé.