Ins Schwarze getroffen.

Oder so.

Vielleicht auch: Wem der Schuh passt, der zieht in sich an. Wie auch immer.

Wenn man mit etwas (zufällig/unbeabsichtigt) ins Schwarze trifft, gibt es häufig zwei Reaktionen. Zustimmung und Ablehnung. Die Zustimmung erfolgt oft leise. Selten hat jemand die Traute, zu sagen, dass die Worte auf ihn passen. Dass er sich ertappt fühlt.

Die Ablehung zeigt sich hingegen oft entweder in Wut oder in Arroganz. Wut finde ich ehrlicher. Arroganz geht einher mit Abwertung. Man macht sich über das Gesagte oder den Sprecher lustig, zieht es ins Lächerliche und versucht, so wieder Wasser unter den Kiel zu bekommen.

Was beide Reaktionen gemeinsam haben: sie zeigen, dass da jemand getroffen wurde und etwas auf sich persönlich bezieht. Es nicht als Meinung des Gegenübers wertet, sondern als Angriff.

Und ich sitze da und frage mich, warum es den Leuten nicht scheißegal ist, was andere von ihnen denken. Und vor allem: für wie wichtig halten sie sich, dass sie jedes verdammte Mal denken, dass ich sie meine?

 

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