Weihnachten (noch 10 Tage)

Ich bin ein Winterkind. Ich liebe den Winter. Ich liebe es kalt, wenn die Haut vor Kälte prickelt und man sich beim Spazierengehen gegen den eisigen Wind stemmt. Ich mag die kurzen Tage und die heimelige Stimmung zuhause. Die Lichter, die schon früh angehen und einem den Weg zeigen, bis man sich drinnen auf der Couch in den eigenen Lichtern einkuscheln kann.

Mir machen auch Nässe und das „ungemütliche“ Wetter nichts aus. In jedem Jahr, wenn das Thermometer unter zehn Grad sackt, blühe ich auf. Ich werde lebendig, agil und unternehmungslustig. Der Sommer bremst mich. Hitze bremst mich und macht mich träge, müde. Der Winter belebt mich und ich habe das Gefühl, endlich klarer sehen und denken zu können.

Vor ein paar Jahren hatten wir an Heiligabend fast 18 °C und für mich war dieser Dezember der schrecklichste aller Zeiten. Grillen an Heiligabend? Es gab wohl einige, die das in  Erwägung gezogen haben. Im T-Shirt, am Grill stehend, Würstchen drehend und mit einer Kanne Bier in der Pranke, das Geschenkpapier zum Anzünden nutzen. Nää.

Gerade lief im Radio die Info, dass es ab nächster Woche wieder kalt werden soll. Kälter als jetzt, was viele ja schon als unerträglich empfinden. Trotz Glühwein zum Dranfestklammern. Und ich habe innerlich jubiliert und mich gefreut wie ein kleines Kind, weil der Wetterbericht sagt, dass es Heiligabend 2–4 °C werden sollen und damit die Wahrscheinlichkeit wächst, dass in den Mittelgebirgen vielleicht Schnee fällt.

Und ich würde wahnsinnig gerne nochmal Schnee sehen in diesem Jahr. Am liebsten an Weihnachten.

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