Weiter warten.

Ok. Der Brustpapst *hihihihi* hat jetzt nochmal einen Ultraschallblick auf das Gekröse geworfen und stimmt zu, dass möglichst bald eine Vakuumbiopsie gemacht werden soll. Er berät sich jetzt nochmal mit dem Radiologen, um die Mammographiebilder von vor einem halben Jahr und vorletzter Woche zu vergleichen und zu entscheiden, ob beide Mikrokalzifikationen biopsiert werden oder nur eine.

Was erstmal vernachlässigt wird, ist die linke Brust. Hier sieht er nur Handlungsbedarf, sollte rechts was bösartiges festgestellt werden und sie operieren müssen. Dann würde er das in der OP mitentfernen. Ansonsten nur beobachten. So ungewöhnlich das wäre, aber er sagt, es sähe aus wie ein Lymphknoten. Nur die Stelle ist merkwürdig…

Ansonsten sind auch meine Lymphknoten noch völlig unauffällig und so werden wir wohl die Biopsie in, Achtung, ca. zwei bis drei Wochen durchführen. Wenn die Brust maximal entspannt sei.

Das würde die Untersuchung für mich angenehmer machen.

Generell sagte er, dass eine Biopsie nicht wirklich weh täte. Die meisten Frauen würde sie nicht merken, je nach Stelle würden aber einige von „Zwicken“ und „Piksen“ sprechen. Er meinte, Schmerzempfinden sei sehr individuell und auch Tagesform abhängig. Daher sein Bestreben, die Biopsie an einem für mich angenehmen Tag durchzuführen.

Finde ich gut. Allerdings muss ich nun noch länger warten, bis ich es hinter mir habe. Aber immerhin wird es hier in der Nachbarstadt gemacht.

Positiv denken.

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2 Gedanken zu “Weiter warten.

    1. War ein gemeinsamer Entschluss. Damit die Brust „maximal entspannt“ ist bei der Biopsie.

      Durch die Mastodynie und Mastapathie bei mir, ist es schwierig, an den zyklusabhängig teilweise sehr geschwollenen und schmerzenden Zysten vorbeizumanövrieren – und eben schmerzhaft.

      Die Biopsie wird mit Mammographieunterstützung gemacht. Dafür muss die Brust eingespannt werden. Wenn sie stark schmerzt und geschwollen ist, ist es für mich viel schmerzhafter. Das möchten die mir ersparen…

      Der Brustspezialist sagte, dass ich mir keine Sorgen machen soll: im schlimmsten Fall finden sie eine Vorstufe zum Mammakarzinom und müssen danach operieren. Im besten Fall eine gutartige Verkalkung. Aber was auch immer: wir sind noch früh genug. Es wird mir nichts passieren.

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