Weiter warten.

Ok. Der Brustpapst *hihihihi* hat jetzt nochmal einen Ultraschallblick auf das Gekröse geworfen und stimmt zu, dass möglichst bald eine Vakuumbiopsie gemacht werden soll. Er berät sich jetzt nochmal mit dem Radiologen, um die Mammographiebilder von vor einem halben Jahr und vorletzter Woche zu vergleichen und zu entscheiden, ob beide Mikrokalzifikationen biopsiert werden oder nur eine.

Was erstmal vernachlässigt wird, ist die linke Brust. Hier sieht er nur Handlungsbedarf, sollte rechts was bösartiges festgestellt werden und sie operieren müssen. Dann würde er das in der OP mitentfernen. Ansonsten nur beobachten. So ungewöhnlich das wäre, aber er sagt, es sähe aus wie ein Lymphknoten. Nur die Stelle ist merkwürdig…

Ansonsten sind auch meine Lymphknoten noch völlig unauffällig und so werden wir wohl die Biopsie in, Achtung, ca. zwei bis drei Wochen durchführen. Wenn die Brust maximal entspannt sei.

Das würde die Untersuchung für mich angenehmer machen.

Generell sagte er, dass eine Biopsie nicht wirklich weh täte. Die meisten Frauen würde sie nicht merken, je nach Stelle würden aber einige von „Zwicken“ und „Piksen“ sprechen. Er meinte, Schmerzempfinden sei sehr individuell und auch Tagesform abhängig. Daher sein Bestreben, die Biopsie an einem für mich angenehmen Tag durchzuführen.

Finde ich gut. Allerdings muss ich nun noch länger warten, bis ich es hinter mir habe. Aber immerhin wird es hier in der Nachbarstadt gemacht.

Positiv denken.

Warten.

Ich warte seit Freitag. Heute soll mich der Brustspezialist anrufen und mit mir das weitere Vorgehen besprechen. Vielleicht wird diese Woche schon biopsiert.

Irgendwie habe ich mir diese kurze, sonnige, sommerliche Woche anders vorgestellt. Mehr so mit Garten und Co.

Nun denn.

Bis es soweit ist, frisst mich wohl diese Ungewissheit innerlich auf.

Unwetter.

Ein Unwetter hängt über mir. Mit Blitz und Donner. Leider hilft das mit dem Verstecken unter der Decke nicht. Es würde vielleicht schaden.

Vielleicht ist das Wort der Stunde. Oder auf „befundisch“ formuliert: BI-RADS 4.

BI-RADS 4 steht in der Brustkrebsdiagnostik für „ungeklärt“ und „suspekt“. Es ist, wie schon die ganze Zeit, dieses Zwischending. Schrödingers Mammakarzinom. Ist es da oder ist es nicht da. Es ist keine Entwarnung, es ist nicht bösartig. Es ist jetzt gerade nichts. Gar nichts. Es ist eine Parallelwelt, in der ich schwebe. Oder in Zahlen ausgedrückt 50:50.

Aber die Maschinerie ist angelaufen. Meine Gynäkologin organisiert für mich jetzt den Biopsietermin, möglichst nächste Woche. Sie meldet sich im Laufe des Tages und sagt mir dann, wann ich antreten muss. Darf? Kann? Nein, muss.

Ich muss es positiv sehen: Bei einer gesicherten Krebszellen-Diagnose nach Biopsie befinden wir uns am Anfangsstadium. Therapierbar mit OP. Nahezu 100% Überlebenschance.

Jetzt habe ich einfach nur Angst vor der Untersuchung. Nein, erstmal nicht vor dem Ergebnis. Nur vor der Untersuchung. Davor, dass diese stereotaktische Vakuumbiopsie weh tut. Ich habe Angst vor den Schmerzen.

Und versuche, nicht weiter zu googlen.

 

Unwissenheit.

Gestern Nacht gab es hier Gewitter. Und jedes Mal, wenn der Himmel hell erleuchtet war von Blitzen, gab es danach diesen Moment der Stille. Und der Unwissenheit: Wann kommt der Donner? Wie laut ist er? Wie nah ist das Gewitter?

Als Kinder haben wir Sekunden gezählt und wollten dann ausrechnen, wie weit das Gewitter von uns weg ist. Und wenn auf Blitz Donner folgte und wieder Blitz und wieder Donner, dann haben wir uns unter unseren Bettdecken verkrochen und weitergezählt, bis der Abstand wieder größer war und das Gewitter weiterzog.

Dieser eine Moment der Unwissenheit, der Aufgeregtheit, der Spannung und Erwartung, aber auch der Angst, zwischen Blitz und Donner.

Es gibt bei Vorsorgeuntersuchungen auch diesen einen Moment. Diesen einen Moment der Unwissenheit. Selige Unwissenheit, aufreibende Unwissenheit. Es ist diese Zeitspanne zwischen Untersuchung und Mitteilung des Ergebnisses. Oder zwischen erster Vermutung und Entwarnung – oder Bestätigung.

Wenn erstmal der Verdacht oder die Diagnose gestellt ist, gibt es keine Unwissenheit mehr. Dann gibt es kein Zurück mehr in die Zeit davor. Die Zeit von Unbeschwertheit und Nichtwissen.

Und je nachdem, wie die Diagnose dann ausfällt, fällt der Stein der Erleichterung ab oder man sehnt sich genau zu dem Zeitpunkt zurück, als man noch nichts wusste. Zu dem Moment, als man noch hoffte oder ignorieren konnte.

Ich befinde mich gerade irgendwo dazwischen, weil ich diesen Moment jetzt zum zweiten Mal erlebt habe und das dritte Mal kurz bevor steht. Ich halte mich gerade daran fest, dass „es auch alles nichts bedeuten muss“.

Die zweite Mammographie hat leider keine Entwarnung gebracht. Kein erhofftes „alles so, wie vor einem halben Jahr, keine Veränderung“, sondern ein „der Raum ist der gleiche, aber die Anzahl ist mehr geworden. Leider können wir es auf der Mammographie nicht beurteilen aufgrund ihres dichten Brustgewebes. Wir versuchen es mit einem MRT. Hier ist ihr Termin in vier Tagen.“

Nun zum dritten Mal dieser luftleere Raum vor der Untersuchung. In meinem Kopf schwirren „das kann ein sich verkalkendes Fibroadenom sein“ und „es kann auch eine Vorstufe zum Mammakarzinom bedeuten“ herum.

Ich sitze nun hier, hefte Rechnungen ab. Starre auf den Bildschirm. Starre auf den Kaffee. Starre auf meine Hände. Und möchte nichts anderes tun, als mir die Decke über den Kopf zu ziehen und zu warten, bis das Gewitter weitergezogen ist. An mir vorüber.

Blockiert.

Ich könnte jetzt über meine zahllosen Wirbelblockaden schreiben, die mich begleiten. Über das erleichternde Knacken und das schöne Gefühl, wenn der Bereich wieder warm wird.

Aber es geht tatsächlich um emotionale Blockaden bei mir, Handlungsunfähigkeit, wenn es um meine Gesundheit geht.

Der Mann ist ein vorbildlicher Vorsorge-Patient: Zahnarzt, Internist, Dermatologe, Kardiologe, Proktologe, Urologe – sie alle besucht er regelmäßig. Ich bin da eher so unterengagiert. Das ist vielleicht meiner Historie geschuldet, die geprägt davon ist, dass mit jedem Arztbesuch eine Hiobsbotschaft kam.

Seit Kindheitstagen bin ich wegen diverser Baustellen in Behandlung. Immer noch. Ich bin alle sechs Monate beim Gynäkologen, beim Zahnarzt, beim Internisten, beim HNO. Und jeder neue Kontrolltermin macht mir Druck. Das Kopfkino fängt an, die wildesten Filme aufzuführen, das Gedankenkarussell dreht seine Runden. Ich gebe mich locker und bin doch angespannt.

Am Ende des letzten Jahres hatte ich dann die Arztblockade: Ich konnte und wollte einfach keine Kontrolltermine mehr ausmachen. Als ob in mir eine Mauer wäre, die jeden Arzt aussperren wolle.

Ich hatte das Gefühl der Ohnmacht, des Kontrollverlustes und wurde bockig. Ich blockierte. Ich wusste, dass ich Anfang des Jahres eine neue Mammographie machen sollte. Und müsste. Ich wollte nicht. Ich konnte einfach nicht. Nicht mehr.

Scherzhaft nannte ich es Arztmüdigkeit. Ich war die letzten zwei Jahre so oft bei Ärzten, Chiropraktikern, Osteopathen und Physiotherapeuten, dass ich die Termine nicht mehr zählen kann. Dass für die Steuererklärung 1400 Kilometer an Arztwegen in den zwei Jahren zusammenkamen, sagt wohl schon alles. Denn wir wohnen städtisch…

Der Gedanke an jede Art von Vorsorge, Kontrolle oder Check haben mir Bauchschmerzen gemacht. Und jeder sagte mir, dass es doch aber nichts brächte, wenn man es schieben würde, weil dann könnte es ja noch schlimmer werden, wenn war wäre. Und, ja, ich weiß das. Aber es war auch des öfteren schlimm, wenn ich regelmäßig gegangen bin.

Dieses innere Gefühl der Blockade lähmte mich völlig. Und weitete sich auf andere Bereiche aus. Seit Ende letzten Jahres fehlte mir der Elan, Dinge umzusetzen, anzugehen oder voranzutreiben. Keine Kraft, kein Elan, keine Lust. Völlige innere Verweigerung.

Jetzt, vier Monate später, löst sich der Knoten langsam.

Ich habe heute die ersten Kontrolltermine ausgemacht für Radiologie, Gynäkologie, Dermatologie und Dentologie. Die internistische Kontrolle habe ich schon hinter mir. Alles in den nächsten vier Wochen. Fehlen noch Proktologie und Kardiologie…

Ich habe bei der Yogaschule angerufen und werde den nächsten Anfängerkurs besuchen (leider erst ab Juli), um herauszufinden, ob Yoga was für mich ist.

Ich habe eine interessante Stellenanzeige gesehen und werde mich wohl einfach mal bewerben. Auch, wenn es nur zu 50% meinen Erfahrungen entspricht.

Und, was das wichtigste ist, ich habe seit knapp vier Wochen eine Ernährungsumstellung auf eine proteinreichere, aber kohlehydratärmere Ernährung vollzogen und endlich die zwei Kilo wieder runter, die ich vom intermittierendem Fasten zugelegt hatte. Und es fällt mir nicht mal schwer. Im Gegenteil. ich fühle mich besser.

Vielleicht ist das dieses Alter. Oder diese Midlife-Crisis. Oder was auch immer.

 

 

Begrifflichkeiten.

Vor einigen Tagen tobte mal wieder eine Diskussion aka Streit bei Twitter. Ein K(r)ampf der Filterblasen. In diesem Fall ging es um Zucker.

Bzw. eigentlich ging es darum, dass irgendwer „zuckerfrei“ leben will für eine bestimmte Zeit (oder länger) und das mit dem so formulierten Hashtag auch kundtat. Alles für die Gesundheit und so. Weil: Zucker sei böse. Und weniger Zucker = mehr Gesundheit. In diesem Zusammenhang kamen viele Tipps, wie man „Zucker“ ersetzen könne durch „bessere“ Süßungsquellen, wie z.B. Datteln.

Darauf ist dann eine andere Bubble angesprungen, die erstmal erklärte, dass  „zuckerfrei“ in diesem Zusammenhang nicht der korrekte Terminus sei, da 1. Zucker in den meisten Lebensmitteln in irgendeiner Form vorhanden ist, 2. Zucker eine notwendige Energiequelle sei und nicht böse. Ergo ein propagierter Verzicht auf Zucker, missverständlich sei.

Also nicht #zuckerfrei, sondern es eigentlich #zugesetzterZuckerreduziert heißen könnte. (Ok, der zweite Hashtag ist jetzt von mir.)

Es ging hin und her, man diskutierte, man belehrte, man spottete, man blockierte.

Was mir bei der Beobachtung dieses Hickhacks auffiel: Es ging vor allem um Begrifflichkeiten. Es eskalierte.

Hätte ich Popcorn zur Hand gehabt, ich hätte jetzt nicht gewusst, ob ich es mit Zucker, mit Salz oder überhaupt hätte essen sollen… Verdammt.

Ich kann irgendwie beide Seiten verstehen. Während es dem einen darum geht, sich gesünder zu ernähren und dies eben über die „zuckerfrei“-Schiene versucht, ohne sich darüber Gedanken zu machen, ob der Begriff nicht falsch gewählt ist, ging es den anderen darum, eben dieses Missverständnis, was „Zucker“ überhaupt sei, aufzuklären.

Die Vehemenz mit der das auf beiden Seiten passierte, zeigt aber, wie wenig wir im Internet noch in der Lage sind, aufeinander zuzugehen oder Verständnis für den anderen aufzubringen. Oder für das, was er sagt. Oder einfach mal Fünfe gerade sein zu lassen.

Bubble 1 fühlt sich bevormundet und besserwisserisch getadelt, Bubble 2 fühlt sich in ihrer „Wissensüberlegenheit“ bestätigt und ignoriert, dass es einen Unterschied gibt zwischen „fachlich korrekt“ und „Laiensprachgebrauch“.

Ich glaube, jeder von uns weiß etwas besser, als jemand anders. Und jeder von uns sollte sich klar darüber sein, dass es jemanden gibt, der etwas besser weiß, als man selber. Vielleicht besteht – im Internet im allgmeinen und gerade bei Twitter aufgrund der geringen Zeichenzahl – die große Herausforderung darin, sich das immer wieder klarzumachen, wenn man korrigiert oder korrigiert wird.

Vielleicht wäre vieles anders gelaufen, wenn Bubble 2 gesagt hätte: „Oh, finde ich gut, dass ihr den Zuckerkonsum reduzieren wollt. Schau mal hier, da gibt es eine interessante Erklärung zum Thema „Zucker“. Vielleicht wäre ein anderer Hashtag, wie #zuckerreduziert sinnvoller, um mehr Leute zu begeistern?“ Und Bubble 1 hätte gesagt: „Ach, das finde ich aber toll, dass Du als Fachperson da schon mal was zu geschrieben hast. Ja, ich meinte tatächlich eher #zuckerreduziert, aber das klingt so sperrig und ich bleibe lieber bei dem #zuckerfrei, obwohl es fachlich nicht korrekt ist.“

Aber wir leben eben nicht in der perfekten „alle haben sich lieb und können über ihren Schatten springen“-Welt.

Ich esse übrigens zur Zeit #kohlehydratreduziert, #kalorienzählend, #proteinerhöht und #süßigkeitenvermeident. Und glaubt mir, diese Hashtags bring ich irgendwann nochmal ins Spiel. Und schau, welche Bubble mich blockt.

 

 

 

 

 

Rücksicht.

So ist das, wenn man Gäste hat: man nimmt Rücksicht. Auf beiden Seiten. Wenn man zum Essen lädt und weiß, dass Vegetarier kommen, macht man eine vegetarische Alternative. Oder kocht komplett entsprechend. Unhöflich ist es, seinem vegetarischen Gast ein Steak vorzusetzen.

Wenn ein Gast aus religiösen Gründen etwas nicht isst (z.B. Schwein oder Rind), und man das weiß, nimmt man auch darauf Rücksicht und bereitet es eben nicht zu.

Anders herum beschwert man sich als Gast nicht über das Essen, das serviert wird. Man lässt dann vielleicht höflich die Komponente weg, die einem nicht behagt und beißt, haha, in den sauren Apfel.

So gibt es auch andere Besuchts-Regeln: wenn man zu Besuch ist und der Gastgeber darum bittet, die Schuhe auszuziehen, dann macht man das. Anders herum überlegt man sich als Gastgeber, was man machen kann, damit der Gast sich wohlfühlt – und überlässt es dem Gast, ob er seine Schuhe ausziehen möchte.

Gäste zu haben, Gast zu sein, ist immer ein bisschen Rücksicht und Wohlwollen auf beiden Seiten.

Was, wenn zwei Kulturkreise aufeinander treffen?

Aktuell weilte die Kanzlerin in Saudi-Arabien und trug – obwohl es dort so verlangt wird von Frauen – keine Abaya. Auch trug sie kein Kopftuch . Und wurde trotzdem als Staatsgast empfangen.

Wer also muss sich anpassen, wenn zwei so unterschiedliche Ansichten aufeinander treffen? Der Gast? Der Gastgeber? Wenn man die Gepflogenheiten und Regeln eines Landes missachtet, weil sie gegen die eigenen verstoßen, was ist dann?

Wie schwierig es wird, seinen Ansichten treu zu bleiben, wenn man als Gast Rücksicht nehmen möchte auf die Ansichten des Gastgebers. Und andersherum.

Gerade tobt die Leitkultur-Debatte durch die Medien, hervorgerufen durch einen Minister, der in meinen Augen mehr Brände legt, als für die innere Sicherheit zu sorgen. Der schreibt, dass wir nicht Burka seien.

Wer also muss sich anpassen? Und ab welchem Zeitraum? Dürfen Hidschab und Co. getragen werden, wenn man für ein halbes Jahr zu Besuch kommt? Oder für zwei Wochen? Muss das genauso akzeptiert werden, wie eine Kanzlerin (mit weiblicher Delegation), die sich den Bekleidungsvorschriften in einem islamischen Land widersetzt?

Muss man für seine Ansichten, z.B. in Bezug auf Frauenrechte, einstehen – ungeachtet des Umfelds? Gilt das auch für Frauen, die Hidschab, Niqab und Co. aus Überzeugung tragen? Müssen sie dafür einstehen, ungeachtet des Umfelds?

Ist es nicht sogar unsere Aufgabe als bekennende Pluralisten, diese Unvereinbarkeiten auszuhalten? Und immer wieder zu thematisieren?

Wo beginnt Toleranz, wo endet Überzeugung?  Und andersherum.

 

 

Orange.

Bei dem ganzen Proteingedöns darf man eins nicht vergessen: den Spaß. Und deswegen habe ich gestern einen Rührkuchen gemacht fürs Wochenende.

Tatsächlich bin ich über das Rezept online gestoßen und habe es seitdem auf der Wunschliste.

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Zutaten für den Teig:

  • 4 Eier (zimmerwarm)
  • 200 Gramm Zucker
  • 250 Gramm Butter (sehr weich, quasi flüssig, aber nicht zu warm)
  • 100 Gramm Weizengrieß
  • 80 Gramm gemahlene Mandeln (ich hab 100 Gramm genommen, war eben die ganze Packung)
  • 80 Gramm Mehl
  • 1/2 TL Backpulver (bei mir etwas mehr)
  • Schale und Saft von einer Orange (heidiho, drauf achten, dass sie unbehandelt ist, gelle?)

Zutaten für den Sirup:

  • 100 Gramm Zucker
  • Schale und Saft von zwei Orangen

Zubereitung:

Eier und Zucker schaumig schlagen. Butter langsam zufügen/-gießen. Mehl, Grieß, Mandeln und Backpulver mischen. Zum Teig zufügen. Orangenschale und -saft zufügen.

Eine 26 bis 28 cm-Springform mit Backpapier auslegen, leicht einfetten. Teig einfüllen. Ja, er ist ziemlich flüssig…

Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze 30 Minuten backen. Sollte er zu dunkel werden, mit Backpapier abdecken.

Derweil Zucker mit Orangensaft und -schale erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Sirup über den fertig gebackenen, noch heißen Kuchen gießen.

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Was soll ich sagen? Sehr orangig, lecker und erinnert an Urlaub in südlichen Ländern. Super simpel und schnell gemacht.

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Quelle Rezept: Zeit.de

Ernährungsumstellung

„Sie essen zu wenig Fleisch.“

Ok, damit habe ich nun nicht gerechnet. Seit Jahren essen wir immer weniger Fleisch. In der Woche so gut wie gar nichts. Diese Aussage meiner Ärztin war aber als Synonym gedacht, für meinen hohen Proteinbedarf.

Das intermittierende Fasten hatte bei mir ja einen etwas negativen Effekt: ich habe zugenommen. Zwei ganze Kilo. In acht Wochen. Während der Mann fröhlich Kilo um Kilo abnahm (4 bisher). Und das, obwohl ich darüber hinaus auf Zucker und Co. fast völlig verzichtet habe.

Jede bisherige Ernährungsumstellung hatte bei mir die Folge, dass ich zunahm. Ich erwähnte das ja schon mal. Und jetzt die Aussage der Ärztin, dass mein Stoffwechsel (und mein Körper generell) eben andere Energien bräuchte.

Jetzt beginnt eine neue Testphase: Proteinreichere Kost. Und für die nächsten vier Wochen soll ich die Abendmahlzeit durch einen Protein-Shake mit einer guten Handvoll rote Beeren ersetzen. Dafür mittags normal essen mit 100 Gramm Fleisch. Aber bitte nur gutes Fleisch. Tartar, Pute, Hähnchen, Steak… Und mein Frühstück soll auch Quark bestehen.

Das wird eine größere Umstellung werden, als alle anderen zuvor.

Nächste Woche kommen die neuen Blutergebnisse.